Besiedlungsgeschichte Retz


<<Nachdem ein Babenberger, Leopold, Mitte des 11. Jh. die slawische Wallburg bei Gars am Kamp (Holzwiese) erobert hatte, überließ der Herzog von Böhmen, Bretislav I., Teile des Nordwaldes bis zur Thaya den Babenbergern. Damals entstanden in diesem Gebiet (Böhmische Mark) deutsche Orte. Einer davon war die Bauernsiedlung Rezze.

Seit etwa Mitte des 12. Jhs. scheinen die mächtigen und einflußreichen Salzburger Grafen von Plain die Herren von Hardegg gewesen zu sein, in deren Herrschaftsbereich auch Rezze lag. Schon im 11. Jh. könnte Retz der Kreuzungspunkt zweier mittelalterlicher Handelswege gewesen sein. Der Thayatalweg, der vom Osten herführte und Drosendorf, Raabs, Neuhaus/Jindrichüv Hradec und Tabor zum Ziel hatte, kreuzte hier (Pfarrgasse/Znaimerstraße) den Rittsteig, der von Krems kommend über das Kamptal und Strassertal nach Norden, nach Znaim führte.>>

Quelle: Download 17.12.2015: http://www.retz.gv.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=223519057&detailonr=223519057

 

<<Im Bereich des heutigen Angers von Retz bildete sich ein Dorf, welches schon 1180 als „Rezze“ (slawisch rěčica, bedeutet so viel wie „kleiner Fluss“, wobei es sich vermutlich um den Retzbach handelte) bezeichnet wurde.

Rudolf von Habsburg verlieh Graf Berthold von Rabenswalde (1278–1312) Grafschaft und Herrschaft Hardegg als Lehen. Der Graf blieb nicht lange in Hardegg, sondern zog nach Retz, wo er das Dominikanerkloster stiftete (die Dominikanerkirche wurde 1295 fertiggestellt) und schließlich um 1300 auch die Stadt Retz gründete.>>

Quelle: Download 17.12.2015: https://de.wikipedia.org/wiki/Retz

 

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